Pflück dich müde – Einschlafhilfen aus dem Kräutergarten

Schon vor dem Mittelalter wurde schriftlich festgehalten, dass Baldrian den Menschen beim Einschlafen gute Dienste leistet. In Kombination mit Hopfen wird die Einschlaf- und auch die Tiefschlafphase verbessert. Lavendel, Melisse und Weißdorn leisten aber auch gute Dienste, um das Hinübergleiten in Morpheus‘ Arme sanft zu unterstützen.

Jede fünfte Person in Deutschland hat regelmäßig Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen. Viele Menschen sind dauerhaft müde. Berufstätige zwischen 35 und 65 Jahren sind besonders betroffen: In dieser Altersgruppe leiden 80 Prozent unter gelegentlichen oder dauerhaften Schlafstörungen (Insomnie).

Laut einer Meinungsumfrage der Initiative „Deutschland schläft gesund“ kämpft ein Drittel der Deutschen regelmäßig mit Schlafproblemen. Im Sommer 2018 gaben 35 Prozent der Befragten an, morgens nicht ausgeruht zu sein und tagsüber mit Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu kämpfen.

In den
Klostergärten
kulti­vierten und studierten Mönche und Nonnen die aus der Antike bekannten
und einheimischen
Heilkräuter.

Theorie in der Schreibstube, Praxis im Klostergarten

Bei einer leichten Insomnie helfen zum Beispiel Verhaltensänderungen, leichte, pflanzliche Wirkstoffe und regelmäßige Auszeiten. Welche Pflanzen aus dem Kräutergarten helfen dabei? Mönche und Nonnen waren im Mittelalter Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Apothekerinnen und Apotheker in einem. Vom 8. bis 12. Jahrhundert stellte die Klostermedizin für den Großteil der Bevölkerung die einzige medizinische Versorgung dar. Geblieben ist davon heute vor allem die Pflanzenheilkunde. Die Klöster waren damals so etwas wie ein Leuchtturm in der dunklen Zeit des Mittelalters, die geprägt war von Ungewissheiten und Aberglaube. Man kann sie als Vorläufer der Universitäten bezeichnen, waren dort doch gelehrte Menschen zu finden, die Bücher lesen konnten und sich um den Erhalt von Wissen kümmerten. Neben der Theorie in den Schreibstuben und Bibliotheken gab es im Klostergarten gleich nebenan die praktische Anwendung.

Von der Antike bis ins 21. Jahrhundert

In den Klostergärten kultivierten und studierten zuerst Mönche, später auch Nonnen die aus der Antike bekannten und einheimischen Heilkräuter: heute fast vergessene wie Andorn, Beinwell, Mönchspfeffer oder Mariendistel, aber auch altbekannte wie Baldrian, Ringelblume, Lavendel oder Melisse. Es gibt hunderte Heilpflanzen-Rezepturen der Klostermedizin, zum Beispiel im „Lorscher Arzneibuch“ aus dem 8. Jahrhundert und die bekannten Schriften der Hildegard von Bingen aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1999 werden sie gesammelt und ausgewertet von einer Forschergruppe am Institut für Geschichte der Medizin in Würzburg. Für den Leiter der Forschungsgruppe Dr. Johannes G. Mayer ist die Klostermedizin ein wichtiger Baustein der Traditionellen europäischen Medizin. Der Medizinhistoriker und Literaturwissenschaftler arbeitet mit seinem Team daran, den gesamten Arzneipflanzenschatz der Klostermedizin zu erfassen.

Baldrian bereits im Jahre 790/795 erwähnt

Baldrian wurde
bereits in der
mittel­­alterlichen Kloster­medizin als Zutat in einem Beruhigungs- und Schlafmittel erwähnt.

Das Thema Schlaf und Schlafstörung hat Menschen mutmaßlich schon immer beschäftigt: „Baldrian etwa wird bereits im ,Lorscher Arzneibuch‘ um 790/95 im ältesten schriftlichen Zeugnis der mittelalterlichen Klostermedizin als erste Zutat in einem Beruhigungs- und Schlafmittel erwähnt. Weitere Hinweise auf die beruhigende Wirkung finden sich in Handschriften aus der Zeit um 1500“, erläutert Johannes Mayer. „Der endgültige Durchbruch kam aber erst in der Zeit um 1800. So hielt der berühmte Arzt Christoph Wilhelm Hufeland, der 1762 das Licht der Welt erblickte, Baldrian für das beste Mittel für Ruhe und Schlaf.“

Baldrian wirkt entspannend, angstlösend und schlaffördernd. Es sind Inhaltsstoffe der Wurzel, sogenannte Valeportriate, die sich auf bestimmte Proteine in den menschlichen Nervenzellen leicht betäubend auswirken. „Die Lignane der Baldrianwurzel docken an den Adenosin-Rezeptoren an, und der hormonelle Botenstoff Adenosin macht uns müde. An diesen Rezeptoren wirken auch Koffein und Nikotin mit der umgekehrten Wirkung“, erklärt Johannes Mayer.

Unschlagbares Duo: Baldrian und Hopfen

Untersuchungen aus dem vergangenen Jahrzehnt haben aber auch gezeigt, dass Baldrian in der Kombination mit Hopfen noch schneller und besser wirkt. Johannes Mayer zufolge ist die Einschlafphase kürzer und der Durchschlaf besser. „Untersuchungen zu Hopfen allein gibt es aber nicht“, so der Medizinhistoriker. „Im Tierversuch zeigten sich Hinweise darauf, dass Hopfen ähnlich wie Melatonin wirken könnte: Für die Wirkung könnten die Bitterstoffe Humulon und Lupulon verantwortlich sein. Sie aktivieren wahrscheinlich den Melatonin-Rezeptor. Der Botenstoff Melatonin entsteht bei Dunkelheit und sorgt dafür, dass wir vor allem nachts schlafen.“ Dass Hopfen müde macht, wird erstmals in der „Physica“ der Hildegard von Bingen (1098-1179) und von Albertus Magnus (um 1200-1280) angedeutet. Und zwar damals bewertet als negative Eigenschaft. Erst im 18. Jahrhundert wird Hopfen dezidiert als Einschlafhilfe eingesetzt.

„Die Klostermedizin ist praktisch unsere traditionelle Medizin.”

Dr. Johannes Gottfried Mayer, Medizinhistoriker mit Schwerpunkt Klostermedizin

Lavendelblätter und Melissenblüten

Auch die Blüten des Echten (schmalblättrigen) Lavendels wirken beruhigend. Es wird vermutet, dass ihr ätherisches Öl sedierend wirkt, bislang gibt es allerdings zum Wirkmechanismus keine genaueren Studien. „Der Echte Lavendel wird erstmals von Hildegard erwähnt, aber nicht als Beruhigungsmittel“, berichtet Johannes Mayer. „Um 1500 werden Kopfschmerzen als Indikation genannt, aber erst im 19. Jahrhundert gewinnt er an größerer Bedeutung. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wird Lavendel sogar als Narkotikum diskutiert. Lavendel galt und gilt als krampflösendes Mittel und mildes Nervenmittel bei Migräne, nervösen Zuständen, Hysterie, Ohnmachten und Schlaflosigkeit.

Die beruhigende Wirkung des ätherischen Öls der Melissenblätter ist ebenfalls heute anerkannt. Aber wie beim Lavendel fehlen hier bislang belastbare Untersuchungen. „In den Werken der Antike und des frühen Mittelalters kann die Melisse nicht eindeutig identifiziert werden. Erst im 12. Jahrhundert finden sich klare Belege in Werken, die auf arabischsprachigen Schriften fußen“, sagt Johannes Mayer. In der Neuzeit gilt Melisse unter anderem als Herzmittel und wird auch bei Epilepsie empfohlen. „Die beruhigende Wirkung steht im Grunde erst seit dem 20. Jahrhundert im Vordergrund der Anwendungen“, so der Experte Mayer.

Kamille und Johanniskraut helfen eher auf Umwegen

In der Klostermedizin hat man Schlafstörungen vor allem mit Pflanzen behandelt, die nach heutigem Verständnis bei Magen-Darm-Beschwerden helfen. „Das zeigt das Beispiel Kamille“, sagt Johannes Mayer. „Kamillenblüten haben zahlreiche Wirkungen und waren in der frühen Neuzeit, also im 16. bis 18. Jahrhundert fast ein Allheilmittel.“

Auch heute nutzt man sie als Mittel gegen leichte Entzündungen, Magen-Darm-Krämpfe und zur Wundheilung. Eine leichte Wirkung gegen Bakterien und Viren ist ebenfalls nachweisbar. Aber eine direkt sedierende Wirkung wurde auch früher nicht beobachtet; das zeigen alte Texte. Allerdings kann eine positive Wirkung auf Magen und Darm auch den Schlaf begünstigen.

Auch das Johanniskraut trägt eher indirekt zur Schlafförderung bei, denn es hat eine milde, antidepressive Wirkung. Denn ein Stimmungstief kann ebenfalls das Einschlafen verhindern oder den Schlaf stören. „Die Inhaltsstoffe wie Hypericin, Hyperforin, aber auch die Flavonoide und Xanthon bewirken, dass mehr Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin zur Verfügung stehen, in dem der Abbau dieser Stoffe behindert wird“, erklärt Joannes Mayer.

Durch seine milde, antidepressive Wirkung trägt Johanniskraut eher indirekt zur Schlafförderung bei.

In der Nacht wird mehr Melatonin ausgeschüttet und am Tag das Sonnenlicht besser verwertet. So kann Johanniskraut bei Schlafstörungen, die durch depressive Verstimmungen verursacht werden, ein Mittel der Wahl sein. Erste Hinweise auf eine antidepressive Wirkung finden sich ebenfalls bereits im 8. Jahrhundert.

Indigene Bevölkerung in den USA schwört auf Passionsblume

Bei Angstzuständen, Unruhe, Herzklopfen, Spannungskopfschmerz kann auch die Passionsblume (Passiflora incarnata) hilfreich sein. Eine angstlösende (anxiolytisch) Wirkung ist im Tierexperiment nachgewiesen, so dass in diesen Fällen die Passionsblume einen Versuch wert ist. Die Pflanze stammt aus dem Süden der USA und aus Mittelamerika. Sie kam erst um 1600 nach Europa und wurde erst seit dem 19. Jahrhundert auch medizinisch genutzt. Die Anwendungen wurden aus der Medizin der indigenen Bevölkerung Amerikas übernommen.

Aller Kräuterkunst zum Trotz – wenn Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen ein bis drei Monate anhalten, sollten die Betroffenen einen Arzt aufsuchen. Wer zu lange wartet, riskiert, eine chronische Schlafstörung zu entwickeln, die weitaus schwieriger zu behandeln ist.

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